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Die "salzburger wärmestube" ist mehr gefordert denn je!
Arbeitslosigkeit, Einkommenseinbußen, unterdurchschnittliche Erwerbseinkommen bei überdurchschnittlich hohen Lebenshaltungskosten, (Aus-)Bildungsstand, Schicksalsschläge, die Folgen der Wirtschaftskrise. Der Weg in die Armut ist oft schneller beschritten als man es sich vorstellen kann. Und das schlimmste daran – sehr schnell geht es nur noch ums nackte Überleben. Als private Initiative hilft die "salzburger wärmestube" Menschen in Not mit dem Notwendigsten. Die Zahl jener die hierher kommen, steigt dramatisch.

Hier zählt jeder Cent!
Der Verein "salzburger wärmestube" bringt jeden Donnerstag und am Wochenende bis zu 250 warme Mahlzeiten auf den Tisch. Auch an Feiertagen, wenn andere Einrichtungen geschlossen haben, sind die Türen geöffnet. Aufgerechnet auf ein Monat sind das bis zu 1.100 Mahlzeiten. Bis Jahresende werden es insgesamt rund 11.500 Essensausgaben sein. Die Bilanz 2012 ist erschreckend und macht nachdenklich: Die "salzburger wärmestube" verzeichnet innerhalb eines Jahres einen Anstieg von knapp 20%!

Mehr als eine Essenausgabe
Die Menschen, die die "salzburger wärmestube" aufsuchen, sind obdachlos oder bedürftig. Menschen unterschiedlichsten Alters oder Schicht kommen aus finanzieller Not mehrmals im Monat hierher essen. Den Hauptanteil nehmen Menschen zwischen 25 und 50 Jahren ein. Jene, die hierherkommen, finden einen Ort der Begegnung, ein soziales Netz und wenigstens ein paar Stunden Wärme und Geborgenheit. Aber auch für alltägliche Bedürfnisse, wie duschen oder Wäsche waschen, ist hier gesorgt.

Privatinitiative im Dienst der Gesellschaft
Selbstverständlich ist die "salzburger wärmestube" auf die Hilfe und Unterstützung von Spendern angewiesen. "Ohne die großzügige und unbürokratische Hilfe unserer Spender könnten wir nicht helfen. Und trotzdem wird die Not vieler Menschen größer. Einrichtungen wie die "salzburger wärmestube" sind für viele oft der letzte Anker in der Gesellschaft. Manchmal platzen wir wirklich aus allen Nähten," sagt Johannes Orsini-Rosenberg, Vizeobmann des Vereins. "Letztes Jahr konnte mit Hilfe einiger Sponsoren, die Initiative einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Das hat sehr geholfen. Mit den Spendengeldern konnten wir ein ganzes Jahr wirtschaften," so Orsini-Rosenberg.

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